Diskussion über Themen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in/mit Westafrika einschließlich (und vor allem) der politischen sowie sozio-ökonomischen Bedingungen in den Ländern und was EZ bewirken kann -- oder auch nicht -- oder ob sie aber nicht sogar schadet. ACHTUNG: In Ermangelung von Kommentaren lediglich Beiträge zu EZ-Themen.
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Endlich hat es ein führender Politiker nicht nur erkannt, sondern spricht es auch deutlich aus:
Unionsfraktionschef Volker Kauder warnt: In Ägypten verschlechtere sich die Lage der Christen rapide. Für den Fall weiterer Islamisierung droht er, Werbung für den ägyptischen Tourismus einzustellen.
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mehr (WELT online)
Fachleute monieren, im Vergleich zu anderen Ländern sei die Evaluierungskultur in Deutschland schwach – zumal in der Entwicklungspolitik, die von sich selbst gern behauptet, sie sei der am stärksten geprüfte Politikbereich überhaupt. Mit dem neuen Deutschen Evaluierungsinstitut will die Bundesregierung Terrain gutmachen. Die Entwicklungsorganisationen hätten bislang vor allem die Ergebnisse ihrer Projekte geprüft, kaum aber deren Wirkungen, sagt der Leiter des Instituts, Helmut Asche. Das soll sich nun ändern.
Seit mehreren Tagen ist dieses Video der fiktiven Hilfsorganisation “Radi-Aid” ein Hit in der EZ-Internet-Gemeinde und auch außerhalb, über 1. Mio Klicks hat es bereits bei Youtube:
European double-speak! Auf der einen Seite werden die Fischgründe vor Afrika mit Unterstützung europäischer -- unseren -- Steuergeldern leergefischt, als Alibiveranstaltung legt die EZ Projekte zur Unterstützung von verarmten Fischerei-Communities auf.
Subsidies paid to owners of fishing vessels and others working in the fishing industry under the European Union’s Common Fisheries Policy amount to more than €1 billion a year. Fishsubsidy.org helps people find out who gets what, and why.
mehr >> Fishsubsidy.org/
1. November 2012
Marius Osterfeld
Extreme Armut hat sich weltweit gesehen in den vergangenen zwei Jahrzehnten um die Hälfte reduziert. Die positive Entwicklung ist aber vor allem auf den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas zurückzuführen. Afrika bleibt der Problem-Kontinent, was Antworten auf die Frage verlangt: Welche Entwicklungshilfe lindert Leid und fördert nachhaltiges Wachstum?
26. Oktober 2012
Richard Herziger
Bei uns (den Christen) ist es üblich, wenn wir von dem Islam einen Ohrfeige auf die rechte Wange bekommen, auch noch die linke hinzuhalten (Dieses Bild hat Peter Scholl-Latour vor ca. 20 Jahren in einem seiner Bücher über den Islam verwandt).
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My critical assessment of neo-patrimonalism and dependency prone development aid is known. Not all is as bad as I sometimes think. Quoi qu'il en soit, judge for yourself.
Rethinking business and politics in Africa
by Tim Kelsall
Africa may have some of the world’s fastest-growing economies, but investment and incomes still lag far behind other regions. Conventional development wisdom lays the blame on a governance syndrome known as neo-patrimonialism, a system of personal rule held together by the distribution of economic rents to clients or cronies. But recent research by the Africa Power and Politics Programme (APPP) into seven historical and six contemporary African cases shows that neo-patrimonialism is not always as economically damaging as the development community believes. Findings include:
In some circumstances neo-patrimonialism does not harm, and may even help, the climate for business and investment
Neo-patrimonialism can be compatible with rapid, pro-poor, economic growth
Donors and policy-makers need to recognise developmental
neo-patrimonialism where it exists, and understand their impact on it.